Der südlichste Punkt unserer diesjährigen Marokko-Reise bringt uns an den Rand der Wüste, Tan-Tan, bzw. El Ouatia. Auf dem letzten Drittel unserer Anreise von Sidi Ifni fahren wir durch eine Landschaft, die von Kakteen, kleinen Büschen, Geröll und Sand geprägt sind.
Unser Campingplatz liegt am Meer, wir können das ständige anrollen der Wellen hören. Besonders in der Nacht, wenn alle anderen Geräusche wegfallen, ist das richtig laut. Schon am ersten Abend kommt ein Fischverkäufer mit seinem uralten, verrosteten Peugeot-Mofa. Auf dem Gepäckständer eine Plastikkiste, in der befindet sich der aktuelle Fang in einer Wolldecke eingeschlagen. Er hat „nur“ eine Languste dabei, die er uns gerne verkaufen würde. Wir lehnen dankend ab, hätten aber gerne für den nächsten Tag eine Dorade. Und so bekommen wir einen wunderbaren Fisch, den er uns natürlich am Platz auch filetiert. Übrigens hatten alle unsere Campingplätze am Atlantik eigens dafür hergerichtet Waschbecken, in denen die Camper oder Fischverkäufer die Meeresfrüchte säubern können.
Unser Fang am nächsten Tag